September 15, 2025
In der risikoreichen Umgebung des Freileitungsbaus und der -wartung sind Sicherheit und Präzision nicht verhandelbar. Während der Fokus oft auf der physischen Installation von Leitern liegt, besteht eine unsichtbare und wirksame Bedrohung: die Gefahr von induzierter Spannung und statischer Elektrizität. Erdungsblöcke, oft ein unbesungener Held auf der Baustelle, sind kritische Sicherheitsvorrichtungen, die speziell dazu entwickelt wurden, diese versteckte Gefahr zu neutralisieren und sowohl Personal als auch Ausrüstung während der Spannungsziehvorgänge zu schützen.
Für Energieversorgungsunternehmen, Auftragnehmer und Monteure, die an Übertragungs- und Verteilungsprojekten in ganz Zentralasien, dem Nahen Osten, Afrika, Südamerika und Südostasien arbeiten, wo sich Projekte oft über weite Entfernungen und unterschiedliche Gelände erstrecken, ist die Integration robuster Sicherheitsprotokolle von größter Bedeutung. Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden, objektiven Überblick über Erdungsblöcke und erklärt ihre wichtige Funktion, die wichtigsten Vorteile und die kritischen Faktoren, die bei der Beschaffung zu berücksichtigen sind.
Um eine vollständige Palette an langlebigen und zuverlässigen Erdungsblöcken zu erkunden, die für die anspruchsvollsten Bedingungen entwickelt wurden, laden wir Sie ein, unsere Produkt-Homepage zu besuchen, um detaillierte Spezifikationen und Optionen zu erhalten.
Während des Spannungsziehens bestehen zwei primäre elektrische Gefahren, selbst an stromlosen Leitungen:
Induzierte Spannung: Wenn ein neuer Leiter parallel zu bestehenden, unter Spannung stehenden Stromleitungen gespannt wird, können die elektromagnetischen Felder der unter Spannung stehenden Leitungen eine gefährliche Spannung auf den neuen, stromlosen Leiter "induzieren". Diese Spannung kann so stark sein, dass sie einen Stromschlag verursacht.
Wie ein Erdungsblock funktioniert: Das Prinzip der sicheren Ableitung
Ein Erdungsblock ist keine einfache Klemme. Es ist ein speziell gebautes Gerät, das in das Ziehsystem integriert wird. Seine Funktionsweise ist methodisch und entscheidend:
Integration: Der Erdungsblock wird während des Ziehvorgangs direkt auf dem Leiter installiert. Er wird typischerweise zwischen dem Spanner und dem Zieher platziert, oft an einem stationären Ankerpunkt oder einem Fahrwagen am Spanner befestigt.
Weg zur Erde: Das andere Ende dieses Kabels wird an eine ordnungsgemäß installierte Erdungsstange angeschlossen, die tief in die Erde getrieben wird, wodurch ein niederohmiger Weg zur Erde geschaffen wird.
Kontinuierlicher Schutz: Wenn sich der Leiter während des Ziehvorgangs durch den Block bewegt, behält der Block einen kontinuierlichen elektrischen Kontakt bei. Jede induzierte Spannung oder statische Aufladung, die sich auf dem Leiter aufbaut, wird sofort durch den Block und das Kabel in den Boden abgeleitet, wodurch die Gefahr in Echtzeit neutralisiert wird.
Er fungiert als Sicherheitsventil für Elektrizität und stellt sicher, dass der Leiter während des gesamten Betriebs auf Erdpotential (0 Volt) bleibt.
Wichtige Anwendungen im Feld
Neubau von Übertragungsleitungen: Beim Spannen von Leitern in der Nähe von bestehenden, unter Spannung stehenden Leitungen.
Projekte zur Erneuerung von Leitungen: Ersetzen alter Leiter in unter Spannung stehenden Korridoren.
Aufrüstungen von Verteilungsleitungen: Arbeiten in überlasteten Bereichen mit mehreren bestehenden Stromkreisen.
Wartung und Reparatur: Jedes Mal, wenn ein Leiter in einer potenziell elektrisch gefährlichen Umgebung gehandhabt wird.
Ihre Verwendung ist eine grundlegende Best Practice und ist oft eine obligatorische Anforderung gemäß den Sicherheitsvorschriften der Versorgungsunternehmen (z. B. OSHA, IEC-Standards).
Ein Einkaufsführer: Kritische Faktoren für die Auswahl des richtigen Erdungsblocks
Die Auswahl eines unzureichenden Erdungsblocks kann ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Für Sicherheitsmanager und Obermonteure sind hier die wesentlichen technischen und praktischen Faktoren, die zu berücksichtigen sind.
1. Strombelastbarkeit (kA-Nennwert):
Dies ist die wichtigste Spezifikation. Sie definiert die Höhe des Fehlerstroms, den der Block für eine bestimmte Dauer sicher bewältigen kann (z. B. 20 kA für 1 Sekunde). Die Nennleistung muss für die potenzielle induzierte Spannung und die Fehlerströme in Ihrer spezifischen Arbeitsumgebung ausreichend sein. Gehen Sie immer von einer höheren Nennleistung aus.
2. Leiterkompatibilität und Backendesign:
Durchmesserbereich: Der Block muss für den spezifischen Durchmesser Ihrer Leiter ausgelegt sein (z. B. ACSR, AAAC). Die Verwendung eines Blocks auf einem Leiter, der zu klein ist, führt zu schlechtem elektrischen Kontakt.
Druckmechanismus: Die Backen müssen durch eine robuste Feder oder einen Gewindebolzenmechanismus einen festen, gleichmäßigen Druck auf den Leiter ausüben, um eine niederohmige Verbindung zu gewährleisten, selbst wenn der Leiter vibriert oder sich bewegt.
3. Erdungskabel und Anschluss:
Anschlussanschluss: Der Anschluss muss einen sicheren, niederohmigen Verbindungspunkt für den Kabelschuh bieten, oft über einen Bronze- oder Edelstahlbolzen, um Korrosion zu verhindern.